Home Sweet Home – Der Kampf gegen die Aufschieberitis

von Ramona Lukas

„We stay at home“ lautet die Devise. Gerade in dieser Zeit sind wir wohl alle so viel Zuhause wie noch nie zuvor.  Deswegen sollten wir uns auch vor allem damit beschäftigen.

In einem aufgeräumten Zuhause fühlt man sich gleich viel wohler

Wir gehen nicht mehr raus. Wir gehen nicht mehr Kaffee trinken oder Essen, wir gehen nicht mehr shoppen, wir besuchen keine Freunde mehr und fahren auch nicht mehr in den Urlaub, gehen nicht ins Fitnessstudio oder zum Friseur. Ja, viele von uns arbeiten jetzt sogar von Zuhause. Ganz klar, dass unser Zuhause jetzt mehr denn je ein wichtiger Wohlfühlort für uns sein sollte!

 

Du solltest den Frühjahrsputz dieses Jahr deshalb besonders ernst nehmen und dein Zuhause auf Vordermann bringen. Aber wo fängst du da an? Keine Sorge, wir liefern dir sechs Tipps wie du Ordnung schaffen kannst und dich Zuhause pudelwohl fühlst.

1. Schon mal etwas von Feng-Shui gehört?

Feng- was? Ist das schon wieder irgendein neuartiges Virus? Nein, keine Panik. Feng-Shui kommt zwar auch aus China, ist aber eine Harmonielehre. Man spricht hier von einer bestimmten Gestaltung der Wohn- und Lebensräume des Menschen, um ihn mit seiner Umgebung zu harmonisieren. Dadurch wird das Chi zum Fließen gebracht und wir fühlen uns in unseren eigenen vier Wänden wohler.

 

Klingt für dich nach Hokuspokus? Aber irgendwie wäre es ja doch mal ganz interessant? Probiers‘ doch einfach mal aus!

Pflanzen am Fenster behalten das Chi
Hier fünf einfache Einrichtungstipps für dich:
  1. Stimme deine Dekoration auf die jeweilige Jahreszeit Verwende hierzu Blumen, Blätter, Hölzer oder Steine.
  2. Gesunde Pflanzen auf dem Fensterbrett verhindern, dass das Chi durch die Fenster verloren geht.
  3. Flattrige Pflanzen am Boden bremsen das Chi aus und sorgen so dafür, dass es länger im Raum erhalten bleibt.
  4. Gläser, Spiegel oder glänzende Oberflächen regen den Fluss des Chi zusätzlich an. Spiegel haben sogar noch ein Plus: Sie erhöhen die Weite des Raums, erlauben es uns zu sehen, was hinter uns ist, und können Schönes widerspiegeln.
  5. Sitzgelegenheiten sollten immer so gestellt werden, dass man weder eine Tür im Rücken hat noch direkt aus dem Fenster schauen

2. „Puh, das hab‘ ich irgendwo im Keller“

 Wir wissen bei vielen Sachen oft nicht wohin damit: „Dafür haben wir gerade keinen Platz, also ab damit in den Keller.“

Aber wissen wir denn überhaupt noch was wir da so alles haben? Bestimmt nicht.  Und warum nicht? Weil da so viel Zeug liegt, da findet man so schnell gar nichts mehr.

 Jetzt haben wir genug Zeit, wir müssen nicht „schnell“ etwas finden. Lasst uns alle mal unseren Keller aufräumen! Wer weiß, welche Schätze da unten verborgen liegen, die wir gleich wieder für unsere Fengshui-Einrichtung verwenden können.

Was weg kann, kann weg. Also als Tipp: Vorher schon den Sperrmüll anrufen. Dann hast du nicht nur eine Deadline, bis wann der Keller auch wirklich ausgeräumt sein muss, sondern du bist das ganze Klump auch direkt los – Win-Win-Situation.

Du hast keinen Keller? Gleiches gilt auch für den Dachboden oder die Garage.

3. Warum ist dieser Laptop nur so langsam?

Auf dem Rechner sammeln sich Daten an

Wahrscheinlich weil wir seit Jahren sämtliche Daten darauf horten. Tausende von Bildern und Videos, zig Dokumente und massig an Musik. Wäre mal wieder die perfekte Zeit für eine Datensicherung. „Aber das dauert ja immer so lange…“ Na und? Du bist Zuhause, du hast Zeit! Das Ganze läuft von ganz allein nebenbei.

 

Schnapp‘ dir eine externe Festplatte – die kannst du auch online bestellen – steck‘ deinen Rechner an und lass‘ es laufen. Danach kannst du alles Unnötige von deinem Laptop löschen. Und du wirst sehen – er rast wieder.

Übrigens: Auch das Handy ist so ein Datenmonster. Zieh‘ doch mal deine Bilder auf den Laptop (und davon dann auf die Festplatte) und miste deine Galerie aus. Auch alte Apps können weg. Und egal ob iPhone oder Android-Smartphone: Wir werden merken, es muss gar kein Neues her! Plötzlich haben wir ja doch wieder freien Speicher.

4. Apropos Daten

Viele Dokumente haben wir nicht nur in digitaler Form. Bei allen von uns verstaubt der eine oder andere Ordner mit ganz wichtigen Dokumenten. Sind die Dokumente wirklich so wichtig? Auch hier ist mit Sicherheit der eine oder andere Vertrag dabei, der sowieso schon lange gekündigt ist, oder eine Versicherung, die vor Ewigkeiten schon gewechselt wurde.

Verschaff‘ dir einen Überblick und ordne das Ganze übersichtlich. Leg‘ dir verschiedene Ordner an für das Haus oder die Wohnung, das Auto, für Bankunterlagen, Verträge wie Handy, Wlan oder das Fitnessstudio und einen für Versicherungen. Das lohnt sich bei dir nicht? Dann besorg‘ dir Ringbucheinlagen, die du beschriften kannst.

Alle Dokumente, die du nicht mehr brauchst, solltest du nicht einfach so in die Papiertonne werfen. Am besten jagst du sie durch einen Aktenvernichter oder du zerreißt sie in kleine Fitzel, damit niemand mehr irgendwas lesen kann.

5. Extra To-Do für die Mädels

Ganz unter uns: Wir hamstern alle. Nicht Klopapier und Nudeln, sondern Klamotten, Schminke und Nagellack. Weißt du ganz genau, was du in deiner Sammlung alles hast? Ich auch nicht. Sollten wir ändern.

Fangen wir mit dem Schminktisch an. Da ist mit Sicherheit die eine oder andere Mascara, die eh eingetrocknet ist. Gleiches gilt für Foundation oder Nagellack. Wir alle haben Lippenstifte, die wir nicht mehr benutzen, weil sie uns mit unserer neuen Haarfarbe nicht mehr stehen. Oder irgendwelche Puder- oder Blushdöschen, die schon fast leer sind und man sowieso nichts mehr auf den Pinsel bekommt.

Der Kleiderschrank beherbergt oft ungenutzte Klamotten

Alles raus! Tut im Herzen weh. Aber benutzen wir es noch? Nein. Und denkt mal andersrum: So haben wir endlich mal wieder Platz für Neues!

Gleiches gilt für den Kleiderschrank. Klamotten, die wir schon Jahre nicht mehr getragen haben, tragen wir auch in den nächsten Jahren nicht mehr. Also weg damit und Platz für die neue Sommerkollektion!

Ein Tipp, wenn du dir unsicher bist: Dreh‘ bei all diesen Kleidungsstücken den Kleiderbügel um. Solltest du doch mal wieder dazu greifen, hängst du den Bügel wieder richtig rum auf. 

Setz‘ dir ein Limit! Ist der Kleiderbügel bis dahin immer noch falsch rum, kann es weg.

Aussortierte Kleidung muss natürlich nicht weggeworfen werden. Mach‘ schöne Fotos und stell‘ die Teile auf eBay Kleinanzeigen oder Kleiderkreisel. So kannst du dir gleich ein bisschen Taschengeld für neue Klamotten verdienen. Oder du machst anderen eine Freude: Pack‘ alles in einen Sack und spende es

6. Last but not least: Wenn dir dann doch mal die Decke auf den Kopf fällt…

Irgendwann muss jeder mal wieder an die frische Luft. Du musst dazu aber nicht zwangsläufig in irgendeinen Park gehen. Mach‘ dir deinen Garten schön. Der Frühling ist da, hol‘ die Gartenmöbel wieder raus – dann ist auch gleich wieder mehr Platz im Keller 😉

Richte dir deine Terrasse oder deinen Balkon her und entspann‘ dich nach der ganzen Rumräumerei ein bisschen in der Sonne. Du könntest auch ein paar Pflanzen ansähen oder ein bisschen Deko aufstellen. Coole Inspirationen hierzu findest du auf Pinterest!

Zuhause ist es am schönsten

Warum müssen wir unbedingt raus von daheim? Wir können es auch Zuhause schön haben! Wenn du noch nicht genug Inspiration hast und jetzt richtig ins Aufräum-Fieber gekommen bist, schau dir auf Netflix „Tidying up with Marie Kondo“ an.

Die Asiatin ist Profi im Aufräumen und liefert auch auf ihrem Instagram-Profil @mariekondo viele coole Anregungen.

In diesem Sinne: Dahoam is dahoam und dahoam is oiwei no am schönsten!


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