Mit Kreativität zum Erfolg

von Anna Maria Jungnickel

Die Coronakrise bedeutet für Unternehmen vor allem eines: Zeit. Die lässt sich gut nutzen, um über Strukturen, Arbeitsweise und die Zukunft nachzudenken. Ein wichtiger Tipp von uns: Seid kreativ – wir sagen euch auch, wie das geht.

Mit den richtigen Kreativitätstechniken kann jeder kreativ sein

In den vergangenen Jahren haben sich mehr und mehr sogenannte Kreativitätstechniken im Unternehmensalltag etabliert. Zu Kreativitätstechniken zählen Methoden, die die Kreativität fördern sollen, um so neue Ideen zu generieren, Visionen zu entwickeln oder auch Probleme zu lösen.

Mit Hilfe dieser Techniken ist es möglich, neue Impulse zu setzen. Dabei sind sie vielfältig einsetzbar und finden nicht nur Anwendung in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik oder der Bildung.

Im Laufe der Zeit haben sich eine Vielzahl an Kreativitätstechniken etabliert. Im Rahmen des Blogbeitrags sollen drei Techniken kurz vorgestellt werden.

#1: Der Klassiker – Brainstorming

Im Mittelpunkt dieser Methode steht ein Problem, das es zu lösen gilt. Bei dem Problem kann es sich um eine neue Produktidee, ein neues Fertigungsverfahren oder eine Umstrukturierung der Organisation drehen. Die Methode ist für jeden denkbaren Inhalt einsetzbar.

 

Wie funktioniert es:

Am besten eignen sich für die Anwendung der Brainstorming-Methode eine Gruppe von fünf bis acht Personen. Die gesamte Dauer des Workshops sollte ungefähr 90 Minuten betragen. Dabei entfallen 45 Minuten auf die reine Ideenfindung, während die verbleibende Zeit für die Ideenbewertung verwendet wird.

Das zu lösende Problem wird bereits vorab vom Moderator auf ein Flipchart geschrieben. Dabei ist es wichtig, dass allen beteiligten Personen der Inhalt klar ist, denn nur dann funktioniert die Methode.

Eine weitere Aufgabe des Moderators ist das Festhalten aller Ideen, die im Workshop genannt werden.

Um Brainstorming erfolgreich anwenden zu können, ist es wichtig, dass einige Regeln befolgt werden:

1. Kritik ist verboten – Während der Ideensammlung ist jede Idee erlaubt, egal wie verrückt sie im ersten Moment erscheint. Die Bewertung erfolgt erst später.

2. Masse statt Klasse – Das Ziel von Brainstorming ist eine möglichst große Ansammlung neuer Ideen zu erlangen. Dabei rückt die Qualität vorerst in den Hintergrund.

3. Es gibt kein meins und deins – Während der Ideenfindung darf nicht zwischen meiner und deiner Idee unterschieden werden. Es dürfen gerne die Ideen der anderen Teilnehmer weitergesponnen werden.

4. Querdenker gesucht – Gerade beim Brainstorming ist es wichtig, dass man auch mal andere Wege geht und der Fantasie ein bisschen Freiraum gibt. Denn manchmal führen auch abwegige Gedankengänge zu einem richtig guten Ergebnis.

Ein kleiner Tipp: Alle Ideen aus dem Workshop sollten fotografiert oder eingescannt werden. Auch wenn sie aktuell als irrelevant zurückgestellt werden, könnten sie möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt helfen.

#2 Mit Rücksicht in die Zukunft starten  Retrospektiven 

Retrospektiven sind eine sehr gute Möglichkeit, um die Teamarbeit zu verbessern. Durch den gemeinsamen Rückblick in die vergangene Woche kann herausgefunden werden, was gut oder möglicherweise auch weniger gut lief. 

Retrospektiven sollten deshalb am besten ein fester Bestandteil eines Teammeetings sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie diese Methode angewendet werden kann. Nachfolgend wird ein Beispiel erklärt.  

Wichtig für die Anwendung der Methode ist die vorherige Definition von Kategorien, denn sie bilden das Grundgerüst. Sie werden einmal festgelegt, sodass eine Vergleichbarkeit der einzelnen Retrospektiven möglich ist.  

Das Grundgerüst einer Retrospektive:

1. Don’ts: Wo hatten wir Probleme? Was müssen wir in der nächsten Woche verbessern?  

 

2. Ideas/Improvement: Gibt es Verbesserungsvorschläge? Hat jemand eine Idee, wie wir ein Problem lösen können?  

 

3. Keep Going: Was sollten wir beibehalten? Was lief gut?  

 

4. Kudo: Wem möchten Sie noch einmal ein persönliches Dankeschön aussprechen?  

Die oben genannten Kategorien sind ein beispielhaftes Grundgerüst. Es zeigt, wie eine Retrospektive aufgebaut werden kann. Gerade die Kategorie Kudo ist für den Teamzusammenhalt von großer Bedeutung.  

Wertschätzung ist eine wichtige Grundlage für eine gute Atmosphäre im Team. Hier haben MitarbeiterInnen eine gute Möglichkeit, auch vor allen anderen Mitarbeitenden einmal Danke zu sagen.  

Eine Retrospektive kann in ZUkunft bei Problemlösungen helfen und fördert die ANerkennung der MItarbeiter

Für Retrospektiven sollten ungefähr zehn Minuten eingeplant werden. Davon entfallen drei Minuten auf das Schreiben. Während dieser Zeit schreibt jeder Mitarbeitende für sich Stichpunkte auf Post-its. Es ist kein Zwang für jede Kategorie ein Zettel zu schreiben. Es dürfen aber im Gegenzug für eine Kategorie mehrere Post-its beschrieben werden.  

Innerhalb der übrig gebliebenen sieben Minuten stellen die MitarbeiterInnen nacheinander ihre Einfälle vor. Diese sollten bestmöglich in ein bis zwei Sätzen kurz erklärt werden, sodass jeder versteht, was damit gemeint ist.  

In der darauffolgenden Woche werden alle alten Zettel entfernt. Im besten Fall sind bis zu diesem Zeitpunkt auch alle Punkte umgesetzt worden. Ist dem nicht so, können die entsprechenden Ideen oder Hinweise wieder auf einen Zettel geschrieben und an der Wand aufgenommen werden.

  

#3 Durch Träume zu neuen Ideen – Walt-Disney-Methode 

Ist die Rede von Walt Disney denkt jeder eher an Cinderella als an eine Kreativitätstechnik. Aber es handelt sich hierbei tatsächlich um eine Methode, die den Anwendern helfen soll, Denkblockaden zu überwinden. Entwickelt wurde diese Methode von ihrem Namensgeber Walter Disney.  

Durch Träumen zu neuen Ideen - Die Walt Disney Methode

Bei der Walt-Disney-Technik versuchen sich die TeilnehmerInnen einem Problem oder einer konkreten Fragestellung aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Dabei nehmen sie nacheinander verschiedene Rollen an. Diese können von einer Einzelperson oder einer Gruppe besetzt werden.  

 

1. Der Träumer: Wie der Name vielleicht vermuten lässt, werden hier die Ideen generiert. Die Rolle dient dazu mit Ideen zu spielen, ohne darauf zu achten, ob diese später so realisiert werden können.  

2. Der Realist: Diese Rolle hingegen analysiert und orientiert sich an der aktuellen Situation und überlegt sich pragmatische Handlungsmöglichkeiten. Die Überlegungen basieren auf den offenen Punkten, bestehenden Ressourcen und zu beschaffenden Hilfsmitteln.  

3. Der Kritiker: Der Kritiker beurteilt die verschiedenen Ideen hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen. Er hinterfragt die Ideen, um so Aspekte herauszustellen, die möglicherweise noch nicht genannt wurde beziehungsweise verbessert werden können.  

 

Der Grundgedanke der Walt-Disney-Methode ist, wie oben bereits erwähnt, die Überwindung von Denkblockaden, um so ein Problem oder eine Fragestellung zu lösen. Durch den Träumer werden viele neue Denkanstöße und Ideen entwickelt, die anschließend durch den Realisten in umsetzbare Aktivitäten und Ziele entwickelt werden. Diese werden im darauffolgenden Schritt durch den Kritiker noch einmal geprüft. 

Dabei entstehen oftmals Schwachstellen, die an den Träumer weitergegeben werden. Dadurch ergibt sich ein ständiger Kreislauf, der so oft wiederholt werden kann, bis die Anforderungen für die Ziele genügen oder keine neuen Ergebnisse generiert werden.  

Kreativ sein - Wir zeigen euch wies geht

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Kreativitätstechniken. Eine der wohl bekanntesten Methode ist dabei das Design Thinking. Aber auch Abwandlungen der oben beschriebenen Methode des Brainstormings sind etabliert. So gibt es auch das sogenannte Brainwriting oder Brainwalking.  

Der Blogeintrag soll als kleiner Anstoß dienen und zeigen, wie einfach ihr mit kreativen Methoden zu neuen Ideen kommt und Probleme lösen könnt.  


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